Bürgerhaus "Zur Wiese"

Seit Dezember krempelten Ehrenamtliche die "Wiese" um

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Der Heimatchor um Anni Götzl besang das Schöne Haus auf der Wiese. Erstmals seit zwei Jahren war im Saal der Gaststätte "Zur Wiese" kaum ein Stuhl zu haben. Der präsentierte sich mit wieder freigelegten Scheiben, gedrechselten Geländern vor breiter Empore und mit neuem Mobiliar. Der Dorfverein hatte Dienstagabend den 02.10.2001 alle Helfer dorthin eingeladen, um mit ihnen den ersten Schritt zum eigenen Bürgerhaus zu feiern. Völlig gelöst sang Ortsbürgermeister Hans-Martin Rühl die Chor-Melodien mit. Seit Dezember 2000 war er jedes Wochenende auf dem Bau. "Das war eine Stressige Zeit", sagt Frau Liane.

Wie´s dazu kam, deutete Ingo Winterberg, Chef des Aschararer Dorfvereins, in der Festrede an. In den 80er Jahren von Bürgern und Kommune gebaut, 

 

wechselten in der "Wiese" die Wirte. Der letzte hinterließ Chaos. Weil man damals weder Saal noch Zelt für die Kirmes hatte, schworen sich Volkmar Winter, Rainer Dornheim und Hans-Martin Rühl: Bis zur nächsten haben wir einen SAAL: Und sie motivierten andere.

Die Kirmesgesellschaft mit Enrico Gruhl und Danico Hirt packte mit zu, Frank Haun und Marco Krause von der Feuerwehr, der Schützenverein mit Bodo Artes oder Frank Dornheim und Michael Haun von der Jugendwehr. 2000 Stunden freiwilliger Arbeit kamen zusammen. Die Frauen versorgten mit Kaffee und Kuchen. Mit 50 000 Mark (25 500 €) war die Stadt dabei, die in ihren Haushalt geändert hatte. Und Firmen des Ortes sponserten Material, Werkzeuge, Geld. So wurde nicht nur der Saal renoviert und erhielt einen von den Jagdgenossen bezahlten Tresen.

 

Auch das Sanitäre  wurden modernisiert und in den Keller verlegt.

 

Grund für Bürgermeister Bernhard Schönau (FDP), den Holzspezialisten Bodo Artes und Rainer Dornheim, der von der ersten bis zur letzten Stunde auf dem Bau war, mit einem 200-Mark-Gutschein auszuzeichnen. Was den anvisierten Küchentrakt angeht, sicherte er Hilfe zu hatte aber auch den Trost parat, dass Rom nicht an einen Tag erbaut worden sei. CDU-Landtagsabgeordneter Volkmar Pöhler war voller Bewunderung fürs Geschaffene und garantierte als Stadtrat Unterstützung in der Haushaltsdebatte. Danach übrigens sprachen alle dem von Firmen des Ortes gesponserten kalten Büfett zu und schwangen zu den Klängen der Kammerforster Dream-Boys das Tanzbein.

übernommen aus TA vom 04.10.2001

Bericht von Monika ZOLLVER

Stich-Wort

 

Lückenlose Dokumentation zur Geschichte der Wiese

Bei der Wiedereröffnung der traditionsreichen Gaststätte "Zur Wiese" in Aschara konnten die Ehrengäste und Besucher auf vielen Fotos die Wandlung vom nahezu abbruchreifen Gebäude zur niveauvollen Begegnungsstätte des Ortes nachvollziehen.

 

übernommen aus TA vom 05.10.2001

 

Hier ein Zeitungsbericht vom 22.12.1988 zur Einweihung der Wiese

Und eine Auszeichnung gab es auch.

1967 wurde in der Wiese auch schon gefeiert, hier ein Bild vom Rübenfest in diesem Jahr.

zuletzt aktualisiert am:12.11.2010