Lassen Sie sich unter Tage verzaubern

„Glück auf“ in der Friedrichrodaer Unterwelt!


Informationen:

Kur- und Tourismus GmbH Friedrichroda
Marktstr. 13/15
99894 Friedrichroda

ImageTel.: 03623 / 33 20-0, Fax 03623 / 33 20 29
Internet: www.friedrichroda.de

Email:Friedrichroda.Kur@tonline.de



Öffnungszeiten: 01.04. bis 31.10.: 09.00 bis 17.00 Uhr, 01.11. bis 31.03.: 09.00 bis 16.00 Uhr

(Voranmeldung bei Gruppenbesuchen erwünscht Tel./Fax: 03623 / 30 49 53)

Friedrichroda.  Die Marienglashöhle Friedrichroda wird seit 1903 fast ausschließlich als Besucherbergwerk genutzt, aber bereits während des aktiven Bergbaus wurden Gästeführungen organisiert.

Schon im Jahre 1854 wurde die Marienhöhle in einem Thüringer Reiseführer erwähnt. Im Eingangsstollen der Marienglashöhle von 110 m Länge beginnt die Führung mit Erläuterungen zur Geschichte des Schaubergwerks und zur Entstehung des Thüringer Waldes. ImageDie geologischen Fenster rechts und links in der Stollenwand gestatten einen Blick auf die vorkommenden Gesteinsschichten und die bei der Gebirgsbildung erhaltene steile Lage dieser Schichten von etwa 70 Grad. Am Ende des Eingangsstollens befindet sich links der 1968 errichtete künstliche Wasserfall, dessen Wasser aus dem Höhlensee der unteren Sohle hochgepumpt wird. Im Weitungsbau ist praktisch als Verlängerung des Eingangsstollens der Erweiterungsstollen mit deutschen Türstöcken sichtbar. Er führte nochmals über 100 m in den Berg, aber auch hier wurden keine abbauwürdigen Erze gefunden. Heute ist dieser Stollen verwahrt, trotzdem kann man noch ein Stück ohne Ausbau als Originalstollen erkennen. Am Gesenkpfeiler sind in einem Schaukasten Gezähe (Werkzeuge) der Bergleute von 1795 zu besichtigen. Das Gesenk ist als ehemaliger Arbeitsplatz rekonstruiert. Mit Haspel und Förderkorb wurde früher an dieser Stelle das auf der unteren Sohle gebrochene Gipsgestein auf die obere Sohle gefördert. Vom Gesenk aus geht es in die berühmte Kristallgrotte. Sie ist eine der größten und schönsten in Europa und steht als Naturdenkmal unter Schutz. ImageDie Kristallgrotte hat geologisch wie auch mineralogisch eine außerordentliche Bedeutung als Schau- und Lehrobjekt für erdgeschichtliche Vorgänge. Neben faszinierenden Gipskristallen bis zu 90 cm Länge sind an einigen Stellen in der Grotte schnellwüchsige Tropfsteine - Stalagtiten und Stalagmiten - zu sehen. Auch ein Teil des Stoßes (der Wand) ist von Tropfsteinen verkrustet. Die Tropfsteine bestehen aus Calciumsulfat, die teilweise braune Färbung am Stoß ist auf im Berg vorhandene Eisenerze zurückzuführen. Nach der Überquerung des Höhlensees mit reizvoller Spiegelung führen 35 Stufen zum Westteil des Schaubergwerkes wieder auf die obere Sohle. Hier kann man zwischen Ton- und Lettenschichten sekundär gebildeten Fasergips erkennen. In Schaukästen sind Mineralien, Gesteine und Fossilien der Umgebung zu finden. Der Ausgangsstollen führt den Besucher nach einer „Wanderung durch die Marienglashöhle“ wieder ins Freie.

Image Sonderführungen mit erweitertem Leist-ungsangebot, wie beispielsweise mit Ausschank einer Feuerzangenbowle unter Tage, sind ein besonderes Erlebnis und werden nach Anmeldung durch das Team der Marienglashöhle gern für Sie organisiert. Zusätzliche Angebote sind Hochzeiten (nach den regulären Öffnungszeiten) und Konzerte.

Das Team der Marienglashöhle freut sich auf Ihren Besuch!

  letzte Aktualisierung am: Monday, 14. March 2011