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Dauerhafte Zwischenlösung für Feuerwehr in Aschara

von TobiasD. am 04.09.2013, 22:31
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TA-Beitrag vom 03.07.'13:

Aschara (Unstrut-Hainich-Kreis).
Die Freiwilligen sollen in eine Halle der ADIB im Gewerbegebiet Aschara ziehen und beim Umbau selbst mit anpacken.


Die Freiwillige Feuerwehr von Aschara soll dauerhaft ins Gewerbegebiet umziehen. Das bestätigte Bürgermeister Bernhard Schönau (FDP). Die Verhandlungen mit dem Vermieter des derzeit genutzten Objektes im Ort seien endgültig gescheitert, sagte er. Die Frist zum Auszug läuft im August ab.
Als neues Quartier komme eine von mehreren Hallen der Unternehmensgruppe Adib in Frage. Die Halle müsse Schritt für Schritt an die Bedürfnisse der Wehr angepasst werden, meinte Schönau. "Wir machen was draus", versprach der Bürgermeister. "Dabei sind aber auch Eigenleistungen gefragt."
"Das wird nicht anders gehen", erklärte Ascharas Wehrführer Rainer Dornheim die Bereitschaft, mit anzupacken. Er hoffe aber auf ordentliche Voraussetzungen. "Wir wollen keine Abstellkammer haben", sagte er. Die Wehr benötige einen Unterstellplatz für drei Fahrzeuge, dazu Raum für Spinde, ein Büro und Sanitäranlagen. Auch die Schläuche müssten in der Halle getrocknet werden.
Auf solch eine Beschreibung hat Adib-Chef Klaus Kliem bis jetzt gewartet. "Wir müssen wissen, welche Bedingungen die Feuerwehr stellt", sagte er.
Der Wunsch des Ortsteilrates und der Stadt, in eine der Hallen zu ziehen, sei ihm aber bekannt. "Auf jeden Fall unterstütze ich das Anliegen", betonte Klaus Kliem.

Keine Lösung für andere Ortsteil-Feuerwehren

Wenn es nach Ascharas Ortsteil-Bürgermeister Hans-Martin Rühl geht, soll die Stadt die Halle erwerben. Die Wehr habe bereits viele Eigenleistungen in das alte Gerätehaus eingebracht. Die Freiwilligen noch einmal zur Arbeit in einem fremden Gebäude zu motivieren, stelle er sich schwierig vor.
Das alte Gerätehaus gehörte der Kur- und Immobilienverwaltungsgesellschaft, die es vor mehr als einem Jahr verkaufte. Der neue Besitzer erhob damals Anspruch auf den Gebäudeteil, in dem die Sanitäreinrichtungen und das Büro der Feuerwehr untergebracht waren. Für die Garage setzte er eine Auszugs-Frist, die Ende August ausläuft.
Für eine in Frage kommende Halle kündigte Stadtbrandmeister Thomas Büttner eine Begehung in dieser Woche an. Doch sieht er die Halle als Zwischenlösung. Büttner bedauert, dass das von der Stadt vorgeschlagene gemeinsame Gerätehaus der Ortsteile Aschara, Illeben und Eckardtsleben im Gewerbegebiet von Eckardtsleben nicht zustande kam, weil die Ascharaer das Projekt nicht mittragen wollten. Die Stadt zog daraufhin den Fördermittelantrag zurück.
Auch für die beiden anderen Ortsteile sei eine Lösung nun in weite Ferne gerückt, bedauerte Büttner. Für Illeben und Eckardtsleben allein kommt der Neubau zu teuer. Besonders in Eckardtsleben bestehe aber auch keine Möglichkeit, das vorhandene Gerätehaus zu erweitern - und sei es nur, um das 35 Jahre alte Fahrzeug durch ein größeres zu ersetzen.

 

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TobiasD.
04.09.2013, 22:32

Das ist Vortäuschung falscher Tatsachen!!! Hier werden die Mitglieder der Feuerwehr und unschuldige Einwohner zum Sündenbock gemacht. Nicht wegen dem Vermieter des jetzt ehemaligen Gebäudes der Feuerwehr sind die Verhandlungen um die Weiternutzung gescheitert, sondern weil die Stadtverwaltung B.L., in Person der städtische Bürgermeister dies einfach nicht wollte. Schon im Kaufvertrag wurde die Frist von 1 Jahr als Bedingung seitens des Verkäufers festgelegt. Auf mehrmalige telefonische und schriftliche Anfragen des Käufers vor Ablauf der Frist, wie es weitergeht und ob seitens der Stadtverwaltung eine Verlängerung bzw. ein Übergang in ein Mietverhältnis gewünscht ist, ist nicht reagiert worden. Auch dass bis kurz vor Ende sich die Kameraden nicht geäußert hätten, wie sie sich eine Alternative vorstellen, stimmt so nicht. Schon im Frühjahr lag schriftlich dem städt. Bürgermeister, wie auch dem ADIB-Chef ein erarbeitetes Konzept für die benötigten Räumlichkeiten vor. Dies wurde vom Wehrleiter zusammen mit einem ortsansässigen Unternehmer einer Baufirma erstellt. Auch sei nicht die Ablehnung der Ascharaer Kameraden für den gemeinschaftlichen Neubau im benachbarten Eckartsleben der Hauptgrund für das Scheitern dieses Vorhabens gewesen. Nein, vielmehr lässt vermuten, dass es eine Frage des Geldes gewesen sei. Denn aus anfangs drei geförderten Stellplätzen wurden zwischenzeitlich zwei und letztendlich machten sogar die Gerüchte von nur noch einem die Runde. Und die 40-45 Jahre alte Technik der drei Wehren sollte dann auch wieder Einzug halten. Selbst die Kameraden aus Eckartsleben standen von Anfang an den so wunderbar klingenden Versprechungen skeptisch gegenüber. Es ist schon richtig, dass die Kameraden aus Aschara von der Idee nicht begeistert waren. Aber nicht "aus persönlichen Interessen" (Zitat des städt. Bürgermeisters), sondern aus Verantwortungsgefühl den Einwohnern der betroffenen Ortsteile gegenüber. Aschara ist nicht nur der größte der drei Orte, sondern hat auch die beste Infrastruktur mit Schule, Kindergarten und einem Gewerbegebiet. Welche Gefahr von einem Reifengroßhandel am Ortsrand ausgeht, bei dem mehrere tausend Reifen lagern, braucht man nicht näher zu erläutern. In diesem Gewerbegebiet arbeiten wochentags mehrere Mitglieder der umliegenden Feuerwehren. Diese können binnen kürzester Zeit einsatzbereit mit der örtlich verfügbaren Technik auch die beiden Orte Illeben und Eckartsleben erreichen. Die Sicherung der Einsatzbereitschaft ist in Aschara am beständigsten. Auch war die geographische Lage Ascharas ein weiterer Wunsch für die Kameraden den Standort zu erhalten. In den letzten sehr schneereichen Winter kam es nicht selten vor, dass der Ort zeitweise durch Schneeverwehungen von der Außenwelt abgeschnitten war. Zudem trennt eine Bahnstrecke die Orte Aschara und Eckartsleben. Es geht um Sekunden bei der Rettung von Menschenleben. Da kann man nicht zwei bis drei Minuten an verschlossenen Schranken warten. Und im schlimmsten Falle das Ganze zweimal. Das wäre unverantwortlich!!! Soviel dazu. Man merkt, Papier ist geduldig und widerstandslos. Eine Zeitung schreibt das was man diktiert, oder besser was man diktiert bekommt!!!!!!!!!!!!! Es gibt immer zwei Betrachtungsweisen einer solchen Geschichte, aber nur eine ist die Wahrheit.